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Gesine Danckwart – Regisseurin
entwickelt als Autorin, Regisseurin und Kuratorin Theater-, Film- und Kunstprojekte an festen Theaterhäusern und in freien internationalen Kontexten. Sie studierte in Berlin Theater, Film- und Fernsehwissenschaften und gründete Anfang der neunziger in Moabit die freie Spielstätte Theaterdock, dort entstanden erste Performanceprojekte. Sie arbeitete u.a. im Burgtheater, Schauspielhaus Wien, Thalia Theater und Schauspielhaus Hamburg, Sophiensaele, HAU, Volksbühne, Maxim Gorki-Theater, Schauspielhaus Köln, Nationaltheater Mannheim. UmdeinLeben hatte auf dem Filmfest München Premiere, Hörspiele wurden von diversen Texten realisiert. In China entstanden Ping Tang Tales, das auch auf der Expo Shanghai gezeigt wurde. Arbeiten in Südafrika, Sao Paulo, Ägypten. Ihre Texte sind in mehr als 15 Sprachen übersetzt und wurden u.a. in China, Ägypten, Chile, Argentinien, Jemen, Schweden, Dänemark, Frankreich, Türkei etc. aufgeführt.

Eine Auswahl der Arbeiten als Autorin (Uraufführungen) und Regisseurin: Girlsnightout, reich&berühmt, hope&glory, 1999 (Regie mit R. Alkhalisi) Arschkarte, Göttingen, 2001, Text, Coregie
Summerwine, FFT Düsseldorf, Podewil, 2002, Text, Coregie

Täglich Brot, Jena, Sophiensaele, Thalia Hamburg, Dresden Tif, 2001, (nur Text) Heisses Wasser für alle, Schauspielhaus Wien, Podewil, Wiener Festwochen
Kater in Hotels, Sophiensaele, 2004, Trilogie mit Robin Arthur/Forced Entertainment Sollbruchstelle, HAU 3, 2005, ein Projekt zu Ost-West, eine Reise entlang der deutsch- deutsch-polnischen Grenzen

Goldstaub, eine Videoinstallation im Palast der Republik (Volkspalast-Bespielung), 2005 Und Morgen steh ich auf, Maxim Gorki-Theater, 2005- über Arbeit
Müllerfährt, NT Mannheim, 2007
AUTO, HAU 1, 2008

Und die Welt steht still, ein Projekt im Hafen, NT Mannheim, 2009
Kill the katz, Nationaltheater Mannheim -Bydgoszcz, 2010
Dong Xuan, eine threatrale Bespielung des Marktes, (Kuratierung gem. mit M. Lilienthal), 2010
Goldveedelsaga, Schauspielhaus Köln 2011, die Bespielung eines Platzes
Ping Tang Tales, 2006, Sophiensaele, Peking, Expo 2010, Shanghai, Chengdu 2011/12 Turley Barracks, NT Mannheim, 2012
Taxi- Wien/ Berlin, Performance 2012
Wunderland, Frankfurter Positionen 2012, eingeladen DT Autorentheatertage 2013 (nur Text) Chez Icke, Markthalle IX / HAU 2011, Impulse 2013, Mülheim, Düsseldorf, Köln, Bochum Chez Ois, Theaterhaus Gessnerallee, Südpol 2014
X-Wohnungen in Berlin, Sao Paulo, Johannesburg, Alexandria/Berlin mit Nora Amin 2014 Stadtlandfluss, ein Stadtprojekt am Theater Bamberg, 2016
Bergblaumachen, Eine multimediale Produktion mit dem SRF. u.a. ein mehrstündiger Thementag 2017

Hörspiele:
Heisses Wasser für alle, Täglich Brot, Arschkarte, Tatort Mit F. Kühlein: Wo sind wir bitte wann?, Chez Icke, AUTO

Film: UmdeinLeben, 2009

Texte aktuell: Das Ende der Kindheit, Theater an der Parkaue/Chemnitz, 2015 Blond, vei S.Fischer-Verlag, Arbeit an Drehbüchern im writers-room von S.Fischer, Entwicklung einer TV-Serie für Constantinfilm 2016

Erasmus von Basel, für das Theater Basel, 2017

Cao Kefei – Theaterregisseurin
Mitgründerin des Ladybird Theaters in Beijing, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Shanghai und Bern. Mehrfach hat sie deutschsprachige Gegenwartsdramatik ins Chinesisch übersetzt und inszeniert, transkulturelle Kooperationen mit Theaterkünstlern aus China und Europa initiiert und realisiert wie In die Mitte des Himmels am Düsseldorfer Schauspielhaus (2009). 2008 hat sie Ladybird Theater mitgegründet, das sich durch eine spartenübergreifende, performative und manchmal auch dokumentarische Arbeit profiliert. Seit 2007 hat sie eine Reihe dokumentalischer Projekte wie Together in HAU Berlin (2007) und Der rundere Mond in Schlachthaus Bern (2010) realisiert, als Co-Dramaturgin/-Autorin an Rimini Protokolls Projekten Volksrepublik Volkswagen (2014) und Top Secret International (2016) mitgewirkt. Mitherausgeberin von Zeitgenössisches Theater in China beim Alexander Verlag (2017).

Eva-Maria Bertschy – Dramaturgie/Produktion
studierte Soziologie und Literaturwissenschaften an der Universität Freiburg (CH). Als freie Dramaturgin und Produktionsleiterin arbeitete sie u. a. mit Ersan Mondtag, Schauplatz International, Hannah Hurtzig / Mobile Akademie Berlin, Judith Wilske und Tim Zulauf / KMU Produktionen. Seit 2013 ist sie feste Dramaturgin und Rechercheurin von Milo Rau und dem International Institute of Political Murder, mit dem sie zahlreiche Stücke und andere theatrale Formate realisierte, u.a. Hate Radio (HAU Berlin 2011 / Berliner Theatertreffen 2012), Die Zürcher Prozesse (Theater Neumarkt 2013), The Civil Wars (Kunstenfestival 2014) und den Dokumentarfilm Das Kongo Tribunal (Bukavu, Ost-Kongo und Berlin 2015/2016).

Beatrice Fleischlin – Performance
ist Performerin/Autorin. Nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule Zürich entwickelte sie unter dem Label GASTSTUBE° – gemeinsam mit Nicolas Galeazzi und Andreas Liebmann – Projekte an der Schnittstelle von Theater, Installation und Interaktion. Nach 2007 war sie Performerin in Arbeiten von Thom Luz, Boris Nikitin, Andreas Liebmann, Gesine Danckwart, u. a. und realisiert eigene Projekte mit Fokus auf Fragen von Identität. Dabei sucht sie nach einer Formulierung von Existenz, die sich nicht ins Eindeutige bringen lässt. Zu Beginn waren dies Projekte am Übergang von Autobiografie und Fiktion. Seit einigen Jahren prägt die Beschäftigung mit den aktuellen globalen Verschiebungen ihre künstlerische Arbeit.

Marcus Reinhardt – Performance
ist im Oktober 1971 in Hamburg geboren und nach Abitur, Ausbildung zum Diplomschauspieler und den ersten zwei Jahren am Landestheater Detmold in der freien Szene Hamburgs aufgetaucht. Seitdem arbeitet er frei an verschiedensten Bühnen des deutschsprachigen Raumes. Unter anderem in Zürich, Basel, Berlin, Bremen,Leipzig und Frankfurt. Daneben erarbeitet er auch eigene Abende wie den POP:PROPAGANDA-Abend in der Vierten Welt am Kottbusser Tor. Mit Gesine Danckwart realisierte er bereits Ping Tang Tales welches ihn bis nach Shanghai und Peking brachte sowie mehrere Projekte in Mannheim, Wien und Berlin. Gemeinsam konzipierten und realisierten die beiden auch das erfolgreiche Kneipenprojekt Chez Icke.

Valerie von Stillfried – Set Design
Studium Bühnenbild (Diplom & Meisterschülerin), Produktdesign und Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, sowie in Barcelona an der Facultat des Belles Arts. Seit 1998 Bühne und Kostüme für Schauspiel und Musiktheater mit den Regisseuren Armin Petras, Sebastian Baumgarten, Hans-Werner Kroesinger am Hebbel am Ufer, Maxim Gorki Theater, Münchner Kammerspiele, Komischen Oper Berlin u. a. Kunstunterricht an Schulen in Kooperation mit den Kulturagenten für Kreative Schulen und dem Berliner Stadtmuseum, sowie Lehraufträge an der Kunsthochschule Berlin Weißensee.

Lotte Sawatzki – Kostüm
arbeitet für Film, TV und Theaterprojekte. U. a. Finsterworld (Frauke Finsterweide), Outside the box (Philipp Koch), Die Vermissten (Jan Speckenbach), continuity (Omer Fast, Film documenta) und umdeinleben (Gesine Danckwart). Im Theater Sound of Crisis (Maiden Monsters) Iffland (Georg Scharegg) oder Chez Icke/Chez Ois (Gesine Danckwart).

Fabian Kühlein – Sound
ist freier Hörspiel- und Radio-Künstler und seit 2005 in Radiostudios, Theaterbühnen und Stadträumen unterwegs. In den letzten Jahren realisierte er Hörspiele und Feature für den öffentlich- rechtlichen Rundfunk (WDR, BR, HR, RBB, SRF), schuf für Theaterstücke Klangereignisse (Berlin, Mannheim, Gießen, Bamberg) und erdachte Audio-Installationen in Museen und öffentlichen Räumen (Berlin, Dresden, München, Dortmund). Kühleins Material dabei ist das gesprochene Wort als Grundlage aller Arbeiten. Im Hörspiel sowieso, aber auch in den Collagen und Performances wird das gesprochene Wort zu Sound und Stimme zu Klang.

Can Elbasi – Technische Leitung
Mediengestalter Bild und Ton, war als Kamera-Assistent, Tontechniker, Postproduktioner, Editor und Kameramann an zahlreichen Film-, Musikvideo und Werbefilmprojekten beteiligt. Er dreht und produziert regelmäßig Videostatements für die Website der Freien Universität Berlin. Mit dem Filmemacher Michael Osterhoff stellte er seit 2006 zahlreiche Imagefilme und persönliche Biographiefilme her, u.a. über Konrad Zuse. 2007 war Can Elbasi beim Spielfilm umdeinleben (Regie: Gesine Danckwart) als Kamera-Assistent und Digital Supervisor, und als Lichtsetzender Kameramann beim Musikvideo von Nena Du bist so gut für mich tätig. 2010 arbeitete er als Kameramann und Post Produktions-Supervisor an dem Dokumentarfilm Vaterlandsverräter (Regie: Annekatrin Hendel) und übernahm 2011 die technische Leitung für das Projekt Chez Icke, die Barfactory von Gesine Danckwart.

Britta Hansen – Koproduzentin
Britta Hansen, Jahrgang 1967, hat als Producerin für Ziegler Film zahlreiche TV-Movies, TV- Reihen und Serien realisiert. Seit 2004 hat sie als selbständige Produzentin in verschiedenen
Kooperationen das Portfolio erweitert. Es entstand der Kinofilm umdeinleben (Internationales Filmfest München 2009) sowie der Dokumentarfilm Thieme – King of Pain (ZDF/3sat, Intern. Filmfest München 2008) sowie gemeinsam mit Gesine Danckwart das cross-mediale Barprojekt Chez Icke in Berlin, Köln und der Schweiz in den Jahren 2011-2015. Seit 2013 ist Hansen als Produzentin für die Saxonia Media Filmproduktionsgesellschaft tätig. Ihr erstes Projekt war die Etablierung einer neuen Krimi-Reihe für den Sonntag Abend (ARD): Polizeiruf Magdeburg.